1. Gruppe 2010 gestartet
Am 13. Januar ging nach kurzem Vorlauf die erste Gruppe des Jahres an den Start
Berlin, 22.01.2010 | In den zurückliegenden Jahren sind die Teilnehmerzahlen stetig gestiegen. Im vergangenen Jahr aber gab es eine sehr auffällige Steigerung der Nachfrage. Je größer die Nachfrage, desto kürzer die Wartezeit bis zum Start einer neuen Gruppe. Das ist für alle Beteiligten von Vorteil. Es scheint, daß viele Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren im Bereich der Bekämpfung häuslicher Gewalt und überhaupt der Gewalt allmählich ihre Früchte tragen. Da wir auf ein großes Team von Beraterinnen und Beratern zurückgreifen können, ist es uns möglich auf die die gestiegene Nachfrage schnell und leicht zu reagieren.
Die zwanzig Sitzungen der neuen Gruppe finden an folgenden Tagen jeweils von 19.00 bis 21.00 statt:
Sitzung 1-5
Sitzung 6-10
Sitzung 11-15
Sitzung 16-20
Mi 13.01.10
Do 21.01.10
Do 04.02.10
Mi 10.02.10
Mi 17.02.10
Mi 24.02.10
Do 04.03.10
Mi 10.03.10
Mi 24.03.10
Do 08.04.10
Mi 14.04.10
Mi 28.04.10
Do 06.05.10
Mi 19.05.10
Mi 26.05.10
Do 03.06.10
Mi 09.06.10
Mi 16.06.10
Do 24.06.10
Mi 30.06.10
Informationsabende
Sitzung 1-5
Sitzung 6-10
Sitzung 11-15
Sitzung 16-20
Mi 13.01.10 |
Do 21.01.10 |
Do 04.02.10 |
Mi 10.02.10 |
Mi 17.02.10 |
Mi 24.02.10 |
Do 04.03.10 |
Mi 10.03.10 |
Mi 24.03.10 |
Do 08.04.10 |
Mi 14.04.10 |
Mi 28.04.10 |
Do 06.05.10 |
Mi 19.05.10 |
Mi 26.05.10 |
Do 03.06.10 |
Mi 09.06.10 |
Mi 16.06.10 |
Do 24.06.10 |
Mi 30.06.10 |
Die Informationsabende finden regelmäßig statt
Berlin, 22.01.2010 | Wir bieten regelmäßig Informationsabende für interessierte aber auch gewiesene Männer an. Wenn Sie zu unserem Informationsabend kommen wollen, rufen Sie uns einfach an oder schicken Sie einfach eine Email an anmeldung@bzfg.de. Wir bestätigen Ihnen dann gerne Ihre Anmeldung.
Der Informationsabend steht am Beginn jeder Teilnahme am Programm. Dieser Abend dient der Abklärung, inwieweit eine Teilnahme sinnvoll erscheint und angezeigt ist. Nach einer kurzen, klärenden Darstellung Ihres eigenen Anliegens wird Ihnen das Behandlungsprogramm vorgestellt, Ihre Bereitschaft und Motivation hinterfragt und Ihnen die finanziellen und vertraglichen Rahmenbedingungen vorgestellt.
Sollte Ihre Teilnahme am Programm juristisch motiviert sein, dann bringen Sie bitte auch eine Kopie Ihres Urteils sowie gegebenenfalls auch der Bewährungsauflage zum Informationsabend mit. Nehmen Sie mit uns auch via Mail Kontakt auf und vereinbaren Sie mit uns einen Termin!
Häusliche Gewalt wird in Berlin immer öfter angezeigt
Berlin, 01.01.2009 | Die Leiterin der Berliner Amtsanwaltschaft - Heike Burgmüller - sagt, daß im Jahr 2008 in 14.900 Fällen ermittelt worden ist. Damit haben sich die Ermittlungen bei Häuslicher Gewalt seit 2000 um rund 150% erhöht.Nationale Standards für Täterarbeit
BZfG ist Gründungsmitglied der Bundes-Arbeitsgemeinschaft
Hannover, 15.10.2007 | Das Berliner Zentrum für Gewaltprävention ist an der Entwicklung von Qualitätsstandards zur Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt beteiligt.
Seit dem 5. November 2005 und der durch das Männerbüro Hannover organisierten ersten Fachtagung „Täterarbeit im Kontext von interinstitutionellen Kooperationsbündnissen gegen Häusliche Gewalt“, beteiligten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BZfG aktiv an der Entwicklung und Erarbeitung von bundeseinheitlichen Qualitätsstandards zur Täterarbeit bei Häuslicher Gewalt.
Die Fachtagung in Hannover endete mit dem Auftrag an eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Vertretern mehrerer Bundesländer, einen Entwurf von Qualitätsstandards zur Arbeit mit Tätern HG zu entwickeln und vorzulegen.
Aktive Mitarbeit in der AG Standards TäHG
Im Verlauf von fast 2 Jahren wurden in vierteljährlichen Treffen, verteilt auf die Städte Hannover, Berlin, Köln und Mainz über einheitliche Bedingungen und fachliche Notwendigkeiten für die Arbeit mit Tätern gerungen und diskutiert.
Die Mitglieder der AG: Thomas Arend (BZfG), Stefan Beckmann (WiBiG), Christine Bunjes (Bremen), Klaus Eggerding (Männerbüro Hannover), Gerhard Hafner (Mannsarde), Roland Hertel (StA Landau), Christof Liel (Münchner Informationszentrum für Männer e.V.), Tabea Matthies (Mainz) und Anja Steigen (Arbeiterwohlfahrt Köln).
Das Ergebnis der Arbeitsgruppe wurde beim 3. Fachaustausch von bundesweiten Vertretern für Täterarbeit, als gültiges und anerkanntes Grundsatzpapier für zukünftige Qualitätsstandards von Einrichtungen, die Angebote für Täterarbeit Häuslicher Gewalt anbieten wollen, verabschiedet.
Damit war dieser Fachtag, am 11.5.2007 historisch gesehen das erste Gremium, das sich für bundesweit verbindliche Qualitätsstandards zum Thema Täterarbeit Häuslicher Gewalt durchringen konnte.
Das BZfG wird, ein nach den Richtlinien dieser Qualitätsstandards organisiertes Angebot für Gruppen von Tätern mit Häuslicher Gewalt, für das Jahr 2008 konzipieren und anbieten.
Des Weiteren wurde am 11.5.2007 eine Bundesarbeitsgemeinschaft BAG TäHG (www.bag-täterarbeit.de) gegründet, die den Auftrag erhalten hat, alle in den Standards enthaltenen fachlichen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenzuführen und weiter zu entwickeln, sowie eine Verband von Tätereinrichtungen im Rahmen interinstitutioneller Kooperationsbündnisse gegen Häusliche Gewalt aufzubauen.
Das BZfG ist Mitglied dieser BAG TäHG und wird durch Thomas Arend in den Gremien und Arbeitsgruppen weiter vertreten werden.
Weiterführende Links:
Website der BAG Täterarbeit
Download Standards